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TSV empfängt amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister PDF

Zum letzten Wettkampf der Saison erwartet die Heinsheimer Zuschauer nochmals ein richtiger Kracher. Mit dem AV03 Speyer ist die wohl erfolgreichste Mannschaft der letzten Jahre um 20:00 Uhr in der Josef Müller Halle zu Gast.

 

Auch in dieser Saison agierten die Speyrer höchst erfolgreich und stehen mit 20:1 souverän an der Tabellenspitze. Nach dem ein Stolpern in Heinsheim wohl eher auszuschließen ist, steht einer erneuten Teilnahme im Finale nichts entgegen. Hier können die Pfälzer dann sogar das Kunststück vollbringen und zum dritten Mal in Folge den Titel holen.

 

Das Potential dazu hat der AV03 allemal. Vereinen sie doch in ihrem Kader ziemlich alle Athleten, die in den zurückliegenden Jahren international die Aushängeschilder des Deutschen Gewichthebersports waren. Neben Jürgen Spieß und den beiden Schwergewichtlern Alexej Prochorow und dem erfolgreichsten Heber der jüngsten Vergangenheit und mehrfachen Medaillengewinner bei Europameisterschaften Almir Velagic gehört auch Tom Schwarzbach zum Team. Allerdings ist sein Start in Heinsheim eher unwahrscheinlich, da sich der sympathische Sportler leider bei seinem Auftritt bei der EM in der Gewichtsklasse bis 85 kg im Kampf um die Medaille verletzt hat.

 

Auch bei den Ausländerpositionen ist Speyer bestens besetzt. So hat man hier die Wahl zwischen dem Ungarn Peter Nagy, der als EM Dritter in der Klasse über 105 kg anreisen könnte, dem Slowaken Matej Kovac, der allerdings in Rumänien etwas unglücklich agierte, dem Spanier Josue Brachi Garcia, der frischgebackene Europameister der Gewichtsklasse bis 56 kg, dem weiteren Spanier David Sanchez, der als Dritter in der Klasse bis 69 kg die Plattform in Rumänien verließ, der Schwedin Patricia Strenius, die ebenfalls in der Klasse bis 69 kg Europameisterin wurde und die Belgierin Anna Vanbellingen, die auch bei den diesjährigen Europameisterschaften am Start war und in der Klasse bis 90 kg nach einer Silbermedaille im Reißen insgesamt im Zweikampf auf Platz 4 landete.

 

Man hat also die Qual der Wahl ob man beide Ausländerpositionen gegen Heinsheim besetzt und vor allem mit wem, denn alle Athleten sind Weltklasse.

 

Es gibt wohl derzeit keinen Verein, der ein derartig großes Ensemble an Weltklassehebern unter Vertrag hat.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass die Speyrer in ihrem besten Wettkampf gegen Obrigheim mit 947,1 Relativpunkten, dass höchste Ergebnis aller Mannschaften der bisherigen Saison ablieferte.

 

Für den TSV wird es darum gehen sich mit einem ansprechenden Wettkampf aus der mehr als erfolgreichen Saison zu verabschieden. Befreit aufheben kann das Heinsheimer Team auf jeden Fall. Mit 5 Siegen aus den bisherigen sieben Wettkämpfen haben die Heber der kleinen Neckargemeinde deutlich mehr erreicht, als auch die kühnsten Optimisten erwartet haben. Dazu hat man das Heimpublikum bestens unterhalten. Gerade die Begegnungen gegen Roding und Durlach, waren an Spannung nicht zu überbieten und wurden erst in den letzten Versuchen jeweils zu Gunsten des TSV entschieden.

 

Der 4. Platz, der auch im Falle einer Niederlage gegen Speyer, der Mannschaft nicht mehr zu nehmen ist, stellt gleichzeitig die beste Platzierung da, die man je in Liga 1 erhoben hat. Anders als in den vergangenen Jahren vertreibt das Team um Trainer Ferdinand Wittmann nach einem geglückten Aufstieg das Abstiegsgespenst nachdrücklich und wird auch in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga auf Punktejagd gehen.

 

So können Sophia Attilo, Fabian Gallion, Lars Wittmann, Nikolay Georgiev, Aleksandar Dimitrov und Christopher Roland sich in Heinsheim aus der Saison völlig ohne Druck verabschieden.

 

 

 
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