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02.07.18 Zwei Medaillen für Heinsheimer Nachwuchs bei Deutschen Jugend Meisterschaften PDF

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugend in Oberböbingen statt. Der TSV Heinsheim hatte mit Amelie Burkert, Alex Georgiev, Jannik Müller und Christian Martens gleich 4 seiner Nachwuchskräfte zu den Titelwettbewerben gemeldet

  

 

Nachdem Jannik Müller auf seinen Start verzichten musste, konnten nur noch die verbliebenen drei die TSV Farben vertreten.

 

Den Anfang machte hier bereits am Freitag Alex Georgiev. In der Gewichtsklasse bis 56 kg erkämpfte sich der TSV-ler mit 60 kg im Reißen und 68 kg im Stoßen den Titel des Deutschen Vizemeisters uns sorgte mit seiner gelungenen Vorstellung für einen mehr als erfreulichen Auftakt für die Heinsheimer.

 

Am Samstag nahm mit Amelie Burkert eine weitere TSV Medaillenhoffnung ihren Wettkampf auf.

Sie zeigte sich von Beginn an höchst konzentriert und glänzte bereits im Reißen mit drei blitzsauberen Versuchen bei denen sie 57 kg 60 kg und zu guter Letzt auch 63 kg erfolgreich zur Hochstrecke brachte. So brachte sie sich im Medaillenrennen auf den Silberrang und musste nur Anna Pilz vom Athletikclub Weiden den Vortritt lassen, die mit 66 kg das Teilnehmerfeld anführte.

 

Auch im Stoßen gelangen ihr mit 75 kg und 80 kg zwei glänzende Versuche, mit denen sie die Konkurrenz in Schach hielt. Als Anna Pilz ihren dritten Versuch mit 80 kg in die Wertung brachte, war klar, um Gold zu gewinnen, musste sie 84 kg bewältigen. Eine Last, die die junge Athletin noch nie bezwungen hat. Doch sie erwies sich als bestens vorbereitet und extrem nervenstark und absolvierte auch diesen Versuch mit Bravour. Die Goldmedaille waren der Lohn für diesen phantastischen Auftritt.

 

Keine Zeit für langes Feiern blieb dem Trainer Ferdinand Wittmann. Mit Christian Martens hatte er schon den nächsten Athleten im Kampf um die Medaillen.

 

Christian Martens überzeugte mit gehobenen 95 kg im Reißen und befand sich mit dieser Leistung nur mit 3 kg hinter einem Podiumsplatz. Leider konnte der junge Heinsheimer Athlet im Stoßen nicht ganz das umsetzen, was er sich in der Vorbereitung zu dieser Meisterschaft erarbeitet hatte. Nach gehobenen 115 kg musste er sich 120 kg zweimal beugen und blieb damit im starken Teilnehmerfeld auf einem guten aber doch undankbaren 4. Platz.

 

In der Vereinswertung kam der TSV Heinsheim dank der guten Leistungen seiner Athleten mit 75 Punkten als bester Baden Württembergischer Verein auf einen glänzenden 4. Platz. Den Vortritt lassen musste man nur der SG Fortschritt Eibau (1.), dem AC Potsdam (2) und dem ASV 1860 Neumarkt. Vollzählig wäre hier wohl sogar Platz 1 drin gewesen.

 

Bereits eine Woche zuvor war der TSV Heinsheim bei den Deutschen Schülermeisterschaften am Start. Auch hier musste man kurzfristig aufgrund einer Verletzung von Marcel Kampp auf einen Starter verzichten.

 

So nahm Justin Schuler als einziger Heinsheimer an dem Wettkampf teil. Die Deutschen Schülermeisterschaften, bei der die Teilnehmer neben dem Gewichtheben, bei dem neben der gehobenen Last eine Techniknote in die Bewertung miteinfließt, auch mehrere athletischen Übungen wie der Dreisprung, der Kugelschockwurf und der Pendellauf absolvieren müssen, wartete mit einem großen Teilnehmerfeld auf.

Justin Schuler startete im Jahrgang 2005. Bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften zeigte er nicht nur 6 gültige Versuche sondern mit 35 kg im Reißen und 45 kg im Stoßen auch jeweils neue Bestleistungen. Auch in den athletischen Disziplinen steigerte er seine bisherigen Bestmarken. Am Ende fehlt ein Quäntchen Glück zum Podest. Mit 499,52 Punkten lag er nur einen Hauch hinter dem drittplatzierten Paul Pokulis vom Dresdner SC, der auf 501,14 Punkte kam.

 
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