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Wenn der Sieg für beide Mannschaften zur Pflicht wird PDF

 

Zum zweiten Heimkampf der Saison erwarten der TSV Heinsheim den KSC Schifferstadt. Anders als beim ersten Auftritt der TSV-ler gegen den TB 03 Roding, als man überraschend ein 2 : 1 Sieg gegen die Mannschaft aus Bayern feiern konnte, gehen die Heber der kleinen Neckargemeinde erstmals in dieser Saison als Favorit in den Wettkampf.

 

Mit dem KSC reist einer der direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt an. Ein Sieg ist also, möchte man das Saisonziel, den Verbleib in der 1. Bundesliga erreichen, schon fast Pflicht.

 

Dementsprechend geht der TSV auch in diesen Wettkampf. Da trifft es sich gut, dass die Heinsheimer anders als beim Auswärtskampf in Mutterstadt wieder auf alle bulgarischen Topkräfte zurückgreifen kann. Außer Alekandar Dimitrov wird nach seinem glänzenden Auftritt bei den Europameisterschaften der Junioren Nikolay Georgiev an die Hantel gehen. Der junge bulgarische Athlet dürfte vor Selbstvertrauen strotzen und sich in glänzender Verfassung befinden. Stolze 136 kg im Reißen, die gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung bedeuteten und 169 kg im Stoßen hat er in Durres (Albanien) zur Hochstrecke gebracht und damit in der Gewichtsklasse bis 77 kg den hervorragenden 5. Platz belegt.

 

Verzichten muss die Mannschaft hingegen auf Sophia Attilo. Ihr erster Auftritt gegen ihre ehemaligen Teamkollegen wird aufgrund ihrer Verletzung, die sie sich im Wettkampf gegen Mutterstadt zugezogen hatte, warten müssen. Attilo, die noch letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Speyer antrat, konnte sich zwar im Reißen trotz ihres Handicaps gegen die Konkurrenz durchsetzen, musste dann aber leider im Stoßen ihrer Verletzung Tribut zollen und konnte aufgrund der Schmerzen keinen gültigen Versuch mehr in die Wertung bringen. Nun geht es für die junge Sportlerin erst mal darum wieder völlig gesund zu werden.

 

Mit Christopher Roland, Edward Schuler, Fabian Gallion und Lars Wittmann ist das TSV-Team komplett. Als Ersatzmann wird Kai Wittmann den Heinsheimern zur Verfügung stehen. Mit dieser Aufstellung sollte es den Heinsheimern gelingen ein Ergebnis von 650 Relativpunkten anzuvisieren.

 

Aber auch die Gäste aus Schifferstadt wollen in Heinsheim unbedingt was Zählbares mitnehmen. Natürlich hat man beim Pfälzer Verein in der Saisonplanung seinen Fokus auf die Wettkämpfe gegen die vermeintlichen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gelegt. Dies sind naturgemäß der Mitaufsteiger, also der TSV Heinsheim und das Erstliga-Schlusslicht der vergangenen Saison SC Pforzheim.

 

Gegen Pforzheim musste man allerdings bereits im ersten Wettkampf eine 1 : 2 Niederlage hinnehmen. Nur den Punkt im Reißen konnten sich die Schifferstädter sichern. So kann man auch wenn die Saison noch jung ist, durchaus von einem entscheidenden Duell zwischen beiden Mannschaften sprechen, denn das Team, das unterliegt, wird es schwer haben im Verlaufe der Saison noch zu punkten.

 

So ist sich der KSC Schifferstadt seiner Lage natürlich bewusst und wird ebenfalls mit seiner besten Aufstellung erwartet. D. h. auch der KSC wird seine beiden Ausländerplätze besetzen. Mit dem Schweden Stefan Agren und den beiden Frauen Hannah Powell und Helen Jewell aus Großbritannien haben die Schifferstädter ebenfalls die Wahl, denn maximal 2 Positionen im Team dürfen mit ausländischen Spitzenkräften besetzt werden. Vor allem wenn man sich für die zwei Damen entscheidet müssen die Heinsheimer auf der Hut sein. Denn in der Teildisziplin Reißen ist der Gegner dann besonders stark einzuschätzen. Zudem mit Laura Rößler ein starkes gerade mal 17-Jähriges junges Talent des KSC bereits die 100 Relativpunkte-Marke anpeilt. Ob der bisher Verletzte Martin Renner, der ebenfalls für Ergebnisse von über 100 Relativpunkten gut ist, sein Team wieder unterstützen kann, ist nicht bekannt.

 

Auf jeden Fall ist man auf Heinsheimer Seite gewarnt. Denn bereits in der letzten Saison, als der TSV in überragender Manier Meister der 2. Bundesliga wurde, mussten man einen Verlustpunkt hinnehmen. Den verlor man im Reißen in Schifferstadt.

 

Das soll, wenn es nach dem Willen der TSV-Verantwortlichen geht nicht erneut passieren. Daher hofft der TSV trotz Faschingsauftakt auf die Unterstützung der Heinsheimer Zuschauer.

 
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