Speyer braucht fremde Hilfe


BAD RAPPENAU. ?Wir waren topfit. Die anderen aber auch." So erklärte Teaminstruktor Friedel Hinderberger die 602,6:640,6-Niederlage der Speyerer AV-Gewichtheber in der Zweiten Bundesliga Südwest beim TSV Heinsheim am Samstagabend.

Der Tabellendritte Speyer kann nach der zweiten Pleite (das zweitbeste Rundenergebnis nach dem 605,6 zum Auftakt) im vierten Saisonduell die Gruppenmeisterschaft und damit den Relegationskampf zum Wiederaufstieg aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Es sei denn, der ungeschlagene Spitzenreiter aus dem Bad Rappenauer Stadtteil Heinsheim verliert beim Tabellenzweiten AC Weinheim und der AV 03 gewinnt die noch ausstehenden vier Kämpfe, darunter die zwei in eigener Halle gegen Weinheim am 9. Februar 2008 und Heinsheim am 8. März - ?und zeigen dabei unseren Sponsoren, zu was wir fähig sind" (Teaminstruktor Hinderberger).

Die Aussicht, die Rückrunde ohne Niederlage zu meistern, bestehe durchaus - ?wenn wir sie wie erwünscht gestalten können", unter anderem, wenn ?Hovhannes Amreyan endlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhält".

Vor 300 Zuschauern in Heinsheim scheiterte Amreyan zwar an seinen verbliebenen zwei Stoßversuchen von 180 und 185 Kilogramm. Doch deren Bewältigung hätte die Gesamtniederlage nicht verhindert. Speyers stärkster Mann nahm diese Lasten nur in Angriff, um Ilian Tzankov übertreffen zu können. Was nicht glückte: Ohne Fehlversuch wurde Tzankov mit 166 Kilopunkten bester Heber des Wettkampfs vor Amreyan mit 151,2.

Nach schweren Monaten (Weltmeister- und deutsche Meisterschaft) sowie verletzungsbedingter Trainingspause gut in Form erwies sich Artyom Shaloyan mit gerissenen 120 kg und gestoßenen 150 kg, was 143 kp ergab.

Gut vorbereitet hatte sich Sergej Kisser, wie Patrick Scheinert und Christian Gentsch ohne Fehlversuch. Mit 130 kg gelang dem 18-jährigen Andreas Dimitriew eine persönliche Bestleistung im Stoßen. (wk)


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