Ein Resultat, was leider so zu erwarten war. Die Verletztenmisere und damit verbundenen Ausfälle im Bundesliga Team, schwächte natürlich auch die Landesliga Mannschaft. Während im Hinkampf, den der TSV noch knapp für sich entscheiden konnte 457 Relativpunkte erzielt werden konnten, waren es eben jetzt nur magere 329 Relativpunkte.

 

„Derzeit hat der TSV ein bisschen die Seuche“ äußerte sich ein dementsprechend frustrierter Trainer Ferdinand Wittmann. Abgesehen von den Ausfällen, war kaum ein Athlet tatsächlich fit am vergangenen Samstag. Dafür war die Liste der diversen Beschwerden lang. Von Grippe, zu gerade überstandener Zahn-OP, zur Nebenhöhlenvereiterung es war wahrlich alles dabei und glich eher dem Wartezimmer eines Arztes als einem Trainingsraum zur Vorbereitung eines Wettkampfes.

 

In dieser Verfassung ging es für die Heinsheimer im Prinzip nur darum Schadensbegrenzung zu betreiben. Dies gelang im ersten Block, der mit Erik Kübler, Kevin Kübler und Ralf Fein an die Hantel ging teilweise. Kevin Kübler, der nach langer Verletzungspause eigentlich derzeit gar kein Hanteltraining betreibt, sondern sich noch im Basisaufbautraining befindet, machte seine Sache gut und absolvierte einen fehlerfreien Wettkampf. Sein Bruder Erik, der eine Zeitlang aus beruflichen Gründen nicht so intensiv trainieren konnte, hat zwar noch etwas Trainingsrückstand, zeigte aber mit 68 Relativpunkten mit denen er punktgleich mit Ralf Fein auch bester Heber der Heinsheimer war, dass er wieder auf einem guten Weg ist.

 

Die 2. Gruppe des TSV, die aus Kevin Carvalho, Daniel Ehemann und Tobias Krauter bestand, kämpfte bereits aus aussichtsloser Position. Eine gute Leistung zeigte hier das in die Mannschaft gerückte junge Nachwuchstalent Kevin Carvalho. Der B-Jugendliche glänzte mit 5 gültigen Versuchen und brachte beachtliche 53 Relativpunkte in die Wertung. Besonderer Unglücksrabe in dieser Gruppe war Tobias Krauter. Krauter, der gerade eine Woche zuvor einen brillianten Auftritt mit neuen Bestleistungen in der Bundesliga Mannschaft hingelegt hatte, bekam in der direkten Vorbereitung zum Wettkampf starkes Nasenbluten, so gehandicapt war natürlich an kein Ergebnis zu denken, dass seinem Leistungsniveau entspricht. Trotzdem stellte er sich voll in den Dienst der Mannschaft und absolvierte 5 gültige Hebungen.

 

Mit dem Sieg gelang dem Nachbarn aus Obrigheim auch gleichzeitig der vorzeitige Gewinn der Oberliga Meisterschaft. Für die TSV Heber stehen nun noch gegen den KSV Durlach II und Flözlingen zwei schwere Auswärtswettkämpfe an, bevor eine Saison die einer Achterbahnfahrt gleicht zu Ende geht.

 

 

Die Leistungen der Heinsheimer Heber der 2.  Mannschaft im Einzelnen: Erik Kübler (Körpergewicht: 55,2) 68 KP (Reissen 67 kg / Stoßen 85 kg),  Tobias Krauter (68,0 kg) 55 KP (75 kg / 107 kg), Ralf Fein (71,7 kg) 68 KP (95 kg / 112 kg), Kevin Kübler (69,3 kg) 30 KP (73 / 90 kg). Daniel Ehemann (76,7 kg) 55 KP (95 kg / 111 kg), Kevin Carvalho (70,6 kg) 53 KP (86 kg / 103 kg)

 

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