Das Team aus dem Dreiländereck wurde zum Beginn der Saison vom TSV als größter Rivale auf die Meisterschaft gehandelt. Auch der erste Wettkampf, bei dem die Mannschaft gleich ein mehr als respektables Ergebnis von 591,6 Relativpunkten erzielte, verstärkte bei den Verantwortlichen des TSV diesen Eindruck. Dann hatten die Lörracher aber mit mehreren Ausfällen zu kämpfen und es zeigte sich, dass der Kader im Kampf um die Meisterschaft nicht breit genug aufgestellt ist.

 

Tiefpunkt für die mit einigen Kaderathleten besetzte Mannschaft war mit Sicherheit, dass man sowohl gegen den TSV Heinsheim als auch gegen den KSC Schifferstadt mit nur 5 Hebern antreten musste und damit natürlich chancenlos war.

 

In der Rückrunde fing sich das Team wieder und konnte wieder mit einer kompletten Riege an die Hantel gehen, was dann auch 2 weitere Siege zur Folge hatte. So steht der KSV Lörrach nun mit 12 : 6 Relativpunkten auf Platz 2 in der Tabelle der 2. Bundesliga West und hat bei den für sie noch verbleibenden zwei Wettkämpfen die Chance auf die Vizemeisterschaft. Dafür sollten sie aber in Heinsheim punkten, denn der KSC Schifferstadt, gegen den sie den letzten Saisonwettkampf bestreiten ist ihnen mit 11 : 7 Punkten dicht auf den Fersen und hat am gleichen Abend den vergleichsweise leichteren Wettkampf gegen den ASV Ladenburg.

 

Der TSV macht sich also auf einen wieder erstarkten Gegner gefasst. Zwar kann die Mannschaft weiterhin nicht auf einen seiner Leistungsträger Matthias Trummer zurückgreifen. Wird aber mit mindestens 3 Athleten die ein Leistungsvermögen von über 100 Relativpunkten haben, an den Start gehen.

 

So wird mit Tabea Tabel ein Mitglied der Deutschen Damen-Nationalmannschaft und Weltmeisterschaftsteilnehmerin 2014 ihre Visitenkarte in Heinsheim abgeben. Die mehrfache Deutsche Meisterin kann dem Ergebnis etwa 130 Relativpunkte beisteuern.

 

Der mehrfache Deutsche Meister im Jugendbereich und  im deutschen Nachwuchskader befindliche Moritz Huber ist ebenfalls jenseits der 100 Relativpunkte-Marke einzuschätzen.

 

Bester Punktesammler für sein Team in dieser Saison war bisher Emiron Golemi. Der junge Grieche wird auf über 130 Relativpunkte taxiert.

 

Entscheidend wird es sein, wie der KSV seine Mannschaft komplettiert. Von Max Tabel, Dennis Schuster, Nils Romano, Erich Biersack, Sarah Spicker kommen hier einige Athleten in Frage. Und wer weiß eventuell greift ja auch der ehemalige Nationalmannschaftsheber Jörg Mazur noch mal ins Geschehen ein. Im Training befindet er sich auf jeden Fall seit einiger Zeit wieder.

 

Auch um die Aufstellung des TSV gibt es im Moment mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen. Einige Heber befinden sich nach Verletzungen erst wieder im Aufbautraining. Nach wie vor nicht zur Verfügung steht Oliver Ehemann, aber auch ein Einsatz von Robin Künzel und Kevin Kübler ist fraglich. So wird eventuell erneut Patrick Carvalho, dem man eigentlich eine Pause gönnen wollte, erneut zum Einsatz kommen. Außerdem gehen Erik Kübler, Falk Künzel, Christopher Roland und Aleksandar Dimitrov für den TSV auf Punktejagd.

 

Feststeht, dass das Team alles versuchen wird um auch den letzten Saisonwettkampf erfolgreich zu bestreiten um möglichst am Ende mit 24 : 0 Punkten mit einer blütenweißen Weste Meister zu werden. Dann hat die Mannschaft 5 Wochen Zeit um sich auf das Finale daheim vorzubereiten. Auch die Gegner stehen inzwischen mit dem AC Suhl als Meister der 2. Bundesliga Mitte und der SG Fortschritt Eibau als Meister der 2. Bundesliga Ost fest. Karten für das Finale können bereits am 07.03. beim Wettkampf des TSV gegen Lörrach erworben werden. 

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