Hierbei kommt es nochmals zu einem richtigen Spitzenduell. Die Schifferstädter, die bisher ebenfalls verlustpunktfrei mit 6 : 0 Punkten knapp hinter dem TSV auf Platz 2 der 2. Bundesliga rangieren, haben nach den beiden Siegen gegen Grünstadt und Weinheim einen perfekten Saisonstart hingelegt.

 

Die Pfälzer, die in den ersten beiden Wettkämpfen mit gleich 4 bzw. sogar 5 starken Frauen an die Hantel gingen, glänzten hierbei besonders im Reissen. Hier erreichte die Mannschaft im Bestwert von beeindruckenden 236,7 Relativpunkten und blieb dabei nur knapp unter dem Heinsheimer besten Resultat von 249,1 Relativpunkten.

 

Die TSV-ler sind also gewarnt. Auch wenn der TSV als Favorit in den Wettkampf geht, wird es gerade in der Teildisziplin Reissen darauf ankommen eine konzentrierte Leistung auf ähnlich hohem Niveau wie im letzten Wettkampf gegen den KSV Lörrach zu bieten.

 

Beste Punktesammlerinnen der Gäste sind die aus Irland stammende Susanne Craig und die für Großbritannien startende Hannah Powell. Die jeweils für ca. 110 Relativpunkte gut sind. Gleiches gilt für die sich seit Monaten in Top-Form befindliche und frisch gebackene Deutsche Meisterin Sophia Attilo, die als Bestwert 112 Relativpunkte zu verbuchen hat. Mit dem Hahn im Korb Martin Renner, der ebenfalls dem Mannschaftsergebnis über 100 Relativpunkte beisteuern kann, verfügt der KSC über eine sehr ausgeglichene Mannschaft.

 

Ob der KSC allerdings seine Ausländerplätze im Wettkampf gegen den TSV besetzen wird, ist unklar. Sollte dies aber der Fall sein, dürfen sich die Zuschauer auf einen spannenden Wettkampf freuen.

 

Gut daher aus Sich des TSV, dass Robin Künzel nach seinen anhaltenden Knieproblemen wieder an die Hantel greifen kann, auch wenn der im Aufbau befindliche Athlet natürlich noch nicht an die gewohnt hohen Lasten bewältigen kann.

 

Gespannt darf man auch auf den Auftritt von Petar Angelov sein. Angelov, der in Eilat (Israel) bei der vom 01. – 11. Dezember stattfindenden U23 EM am Start war und hier einen hervorragenden 8. Platz belegte, bei dem er mit 126 kg im Reissen und 152 kg im Stoßen auf die Plattform zauberte, dürfte mit viel Selbstvertrauen nach Heinsheim kommen. Allerdings ist es selbstverständlich gerade für so einen jungen Athleten enorm schwer innerhalb so kurzer Zeit derartig viele Wettkämpfe auf derartig hohem Niveau zu bestreiten.

 

Mit Nikolay Georgiev, Christopher Roland, Patrick Carvalho und dem in den vergangenen Wettkämpfen so glänzend agierenden Edward Schuler ist das Heinsheimer Team komplett.

 

Und er wird trotz der vorweihnachtlichen Zeit wohl eher nicht gewillt sein großzügige Geschenke zu verteilen, denn das Ziel ist klar, man will den Jahreswechsel an der Tabellenspitze genießen.

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