So müssen erneut der noch im Aufbau befindliche Kevin Kübler und der eigentlich schon vor 2 Jahren aus der 1. Mannschaft zurückgetretene Kai Wittmann in die Bresche springen. Sein Bruder Lars Wittmann, der letzte Woche noch in der 2. Mannschaft sein Comeback gegeben hatte, wird voraussichtlich Edward Schuler ersetzen.

 

Von den ambitionierten Zielen, will sich die das Team aber trotzdem nicht verabschieden. Man will auf Kurs bleiben und hat die Meisterschaft in der Staffel C der 2. Bundesliga fest im Blick. Mit dem Erreichen würde der Mannschaft die dritte Finalteilnahme innerhalb von 5 Jahren winken.

 

Die ersten Schritte dahin sind gemacht. Mit drei Siegen in den ersten drei Wettkämpfen führt der TSV Heinsheim souverän die Tabelle an. Auch gegen Grünstadt wollen die Heinsheimer natürlich nicht ins Stolpern geraten.

 

Die Chancen auf einen weiteren Erfolg stehen, sieht man sich die Tabelle an, nicht so schlecht. Schließlich hat der Aufsteiger aus Grünstadt bisher in den 3 gehobenen Wettkämpfen erst einen Sieg zu verbuchen. 509 Relativpunkte waren das bisher beste Resultat der Grünstädter. Auf den ersten Blick eine mehr als lösbare Aufgabe für den TSV, wäre da nicht die angespannte Personalsituation.

 

„Viel passieren darf jetzt nicht mehr“ sagt der sportliche Leiter Ralf Fein mit sorgenvollem Blick auf die schwindende Anzahl der zur Verfügung stehenden Heber.

 

Außer Kevin Kübler und Kai Wittmann wird der TSV mit den beiden Bulgaren Petar Angelov und Nikolay Georgiev an die Hantel gehen. Aus Bulgarien kam auch die einzige gute Nachricht der letzten Wochen. Aleksandar Dimitrov hat nach seiner langwierigen Verletzung das Training wieder aufnehmen können und hofft zumindest zum Ende der Saison wieder zur Verfügung zu stehen.

 

Ebenfalls am Samstag wieder mit von der Partie ist Christopher Roland. Mit dieser Aufstellung peilt man auf Seiten des TSV ein Ergebnis um die 600 Relativpunkte an.

 

Der Gastgeber Grünstadt verfügt über ein sehr junges ausgeglichenes Team, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Fast alle Athleten sind noch unter 20 Jahre alt, so dass man von ihnen in den kommenden Jahren noch einiges erwarten kann. Mit dabei sind auch die beiden Söhne des Erfolgstrainers John Attilo, der bereits seine Tochter Sophia in die Deutsche Gewichtheberspitze geführt hat, Giuliano und Joshua Attilo. Beide haben ein Leistungspotential von ca. 80 Relativpunkten. In diesem Leistungsbereich dürften sich auch Patrick Drews und Carolin Dauth bewegen. Ob der Star der Mannschaft, die Britin Mercy Brown, die dem Mannschaftsergebnis über 120 Relativpunkte beisteuern kann am Samtag im Aufgebot steht oder Izere Padou Shima ist den TSV Verantwortlichen nicht bekannt.

 

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